Wer braucht ein Impressum?
Eine Impressumspflicht trifft in Deutschland jeden, der geschäftsmäßige Online-Dienste anbietet – also nicht nur klassische Webshops, sondern auch Blogs mit Werbung, Affiliate-Seiten, Landingpages und geschäftliche Profile auf Instagram, TikTok, YouTube oder Facebook. Maßgeblich ist § 5 Digitale-Dienste-Gesetz (DDG), das seit Mai 2024 den früheren § 5 TMG abgelöst hat.
Rein private Seiten ohne jede Gewinnerzielungsabsicht sind ausgenommen. Sobald du aber Produkte verkaufst, Dienstleistungen bewirbst, Kooperationen eingehst oder über Affiliate-Links verdienst, brauchst du ein vollständiges, jederzeit erreichbares Impressum – zwei Klicks entfernt von jeder Seite.
Welche Angaben gehören ins Impressum?
Pflicht sind: vollständiger Name bzw. Firma inklusive Rechtsform, eine ladungsfähige Anschrift (kein Postfach), eine E-Mail-Adresse und ein weiterer schneller Kontaktweg. Juristische Personen wie GmbH oder UG müssen zusätzlich die vertretungsberechtigte Person, das Registergericht und die Registernummer angeben.
Wer umsatzsteuerpflichtig ist, nennt die Umsatzsteuer-Identifikationsnummer nach § 27a UStG. Kleinunternehmer nach § 19 UStG weisen stattdessen darauf hin. Reglementierte Berufe (z. B. Ärzte, Anwälte, Steuerberater, Handwerk) müssen außerdem Kammer, Berufsbezeichnung und Aufsichtsbehörde angeben.
Was passiert bei einem fehlerhaften Impressum?
Ein fehlendes oder unvollständiges Impressum ist abmahnfähig. Mitbewerber und qualifizierte Verbände können kostenpflichtige Abmahnungen aussprechen – schnell mehrere hundert Euro, plus die Pflicht zur Beseitigung. Gerade im E-Commerce zählt das Impressum zu den am häufigsten abgemahnten Punkten.
Mit diesem Generator erstellst du in unter zwei Minuten ein vollständiges Impressum nach aktueller Rechtslage. Du beantwortest ein paar Fragen zu Rechtsform und Kontakt, der Rest wird automatisch korrekt zusammengesetzt.