Wann gilt das Widerrufsrecht?
Bei Fernabsatzverträgen – also Käufen im Onlineshop, per App, Telefon oder E-Mail – steht Verbrauchern grundsätzlich ein 14-tägiges Widerrufsrecht zu. Als Unternehmer bist du verpflichtet, vor Vertragsschluss korrekt und gut sichtbar über dieses Recht zu belehren, samt Frist, Folgen und Muster-Widerrufsformular.
Belehrst du falsch oder gar nicht, verlängert sich die Widerrufsfrist um bis zu zwölf Monate, und du riskierst eine Abmahnung. Eine saubere Widerrufsbelehrung ist damit Pflicht für jeden seriösen Onlineshop.
Was gehört in eine korrekte Widerrufsbelehrung?
Die Belehrung muss die Widerrufsfrist und ihren Beginn nennen, deine ladungsfähige Anschrift und Kontaktdaten enthalten, erklären, wie der Widerruf zu erklären ist, und die Rechtsfolgen beschreiben – inklusive Rückzahlung und Rücksendung. Dazu kommt das gesetzliche Muster-Widerrufsformular, das du dem Kunden zur Verfügung stellen musst.
Unser Generator orientiert sich am gesetzlichen Muster (Anlage zu Art. 246a EGBGB) und fügt das Widerrufsformular automatisch mit deinen Anbieterdaten an.
Besonderheiten bei Dienstleistungen und digitalen Inhalten
Bei Dienstleistungen beginnt die Frist mit Vertragsschluss; willst du vor Fristablauf starten, brauchst du das ausdrückliche Verlangen des Kunden. Bei digitalen Inhalten kann das Widerrufsrecht vorzeitig erlöschen, wenn der Kunde ausdrücklich zustimmt, dass du sofort mit der Ausführung beginnst, und er bestätigt, dadurch sein Widerrufsrecht zu verlieren.
Der Generator ergänzt je nach gewählter Leistungsart (Waren, Dienstleistung, digitale Inhalte) die passenden Zusatzhinweise – so bekommst du eine zur Situation passende Belehrung statt einer Einheitsvorlage.