Warum jede Website eine Datenschutzerklärung braucht
Sobald deine Website personenbezogene Daten verarbeitet – und das tut praktisch jede Seite allein durch Server-Logs und IP-Adressen – verlangt Art. 13 DSGVO eine transparente Datenschutzerklärung. Sie muss leicht auffindbar sein, in der Regel über einen eigenen Link im Footer, getrennt vom Impressum.
Die Datenschutzerklärung informiert deine Besucher darüber, welche Daten du zu welchem Zweck und auf welcher Rechtsgrundlage verarbeitest, wie lange du sie speicherst und welche Rechte sie haben. Fehlt sie oder ist sie unvollständig, drohen Abmahnungen und im Extremfall Bußgelder der Datenschutzbehörden.
Welche Pflichtangaben gehören in die Datenschutzerklärung?
Nach Art. 13 DSGVO sind unter anderem Pflicht: Name und Kontaktdaten des Verantwortlichen, die Zwecke und Rechtsgrundlagen der Verarbeitung, Empfänger der Daten, geplante Speicherdauer sowie sämtliche Betroffenenrechte – Auskunft, Berichtigung, Löschung, Einschränkung, Datenübertragbarkeit, Widerspruch und das Recht auf Beschwerde bei der Aufsichtsbehörde.
Dazu kommt für jedes eingesetzte Tool ein eigener Baustein: Hosting, Kontaktformular, Cookies, Google Analytics, Meta-Pixel, Web-Schriftarten, Newsletter oder Shop. Genau das macht dieser Generator – du wählst aus, was du nutzt, und nur die passenden Klauseln landen in deinem Text.
DSGVO und TDDDG: Einwilligung für Cookies & Tracking
Technisch nicht notwendige Cookies und Tracking-Tools wie Analytics oder der Meta-Pixel dürfen nach § 25 TDDDG (früher TTDSG) erst nach aktiver Einwilligung gesetzt werden – also nach Klick im Cookie-Banner. Die Datenschutzerklärung muss diese Tools benennen und die Rechtsgrundlage (Einwilligung, Art. 6 Abs. 1 lit. a DSGVO) korrekt ausweisen.
Unser Generator formuliert die Tool-Bausteine bereits so, dass sie auf Einwilligung gestützt sind und den Widerruf erklären. Achte ergänzend darauf, dass dein Cookie-Banner diese Tools wirklich erst nach Zustimmung lädt.